Neulich im Urwald

Ich finde die Wortwahl Urwald hört sich doch viel gewichtiger an als Hutewald, oder? Egal, wichtiger sind für mich die Motive im Urwald Sababurg (GPS) gewesen, den ich vor Kurzem für drei Tage besucht habe. Und ich muss sagen, dieser prachtvolle Hutewald hat es in sich. Ich darf an dieser Stelle eine kurze Beschreibung des Hutewaldes zitieren:

„Der Urwald Sababurg liegt im Reinhardswald, in der Nähe der Sababurg. Beim Urwald Sababurg handelt es sich um eine bereits seit 1907 unbewirtschaftete Waldfläche. Und seit 1907 steht der Urwald unter Naturschutz und ist damit Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Die Fläche des Urwaldes beträgt 92 ha. In ihm gibt es neben Buchen zahlreiche Alteichen, wobei drei Eichen monumentale Größe erreichen. Die Kamineiche erreicht einen Umfang von 7,20 m. Die Wappeneiche mit einstmals 7,36 m Umfang ist im Juni 2019 abgestorben. Eine weitere Eiche kommt auf 7,20 m Umfang. Durch den Urwald führen verschiedene Rundwege, von denen aus man an den meisten der dicken Eichen vorbeikommt. Um das Jahr 1980 waren es noch etwa 20 Eichen mit mehr als 6 m Umfang. Heute sind es noch acht.“ [Quelle: https://www.monumentale-eichen.de/hessen/urwald-sababurg/ ]

Die „Großen Alten“, wenn ich sie mal so nennen darf, sind wirklich gewaltig und mit ihren mehr als 300 Jahren schon verdammt alt. Welches Objektiv ich auch eingesetzt habe, welche Position ich auch einnahm, nie hatte ich das Gefühl, den Bäumen gerecht zu werden. Somit habe ich mir nur Details herausgesucht und diese fotografiert. Der Polfilter auf maximaler Verstärkung und die Nässe durch den Regen sorgten für sehr intensive Farben. Um aber dennoch den ein oder anderen Baum in seiner Gesamtheit zu zeigen, habe ich Panoramen fotografiert, die im Blogeintrag „360° – Im Urwald Sababurg“ zu sehen sind. So jetzt aber zu meinen Fotos vom Hutewald.
 

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