Kegelrobben auf Helgoland

Es ist einfach ein tolles Erlebnis, wenn man sich auf so kurze Distanz (man sollte min. 30 m Abstand halten) an Deutschlands größtes Säugetier heranwagen kann. Alleine die Tiere zu beobachten ist schon klasse, fotografieren dann das Highlight. Was ich bei meinem ersten Besuch auf der Insel nicht wusste, dann aber hautnah erleben durfte, war das die Tiere unmerklich den Abstand zum Wasser einhalten während sie am Strand liegen. Das heißt bei aufkommendem Wasser kommen einem die großen Kegelrobbenbullen immer näher 🙂
Da man ja so sehr auf das Fotografieren konzentriert ist, erschrickt man richtig, wenn man merkt, das auf einmal zwanzig Meter rechts von einem ein riesen Typ von Kegelrobbe sein Maul aufreißt. Dann aber nichts wie weg und zurückweichen nach hinten Richtung Düne. Die Kegelrobben sind verdammt schnell, das vergisst man zu leicht, wenn sie da nur so dösend am Strand rumliegen. Die Seehunde zu fotografieren erfordert etwas mehr Geduld und Feingefühl. Diese Gesellen sind etwas nervöser und reagieren auf zu wenig Abstand halten, mit aufgeregtem heben der Köpfe und schlussendlich mit Flucht ins Wasser. Also aufmerksam beobachten, wie die Tiere reagieren und dann klappts auch mit dem Foto.
 

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